Pranayma Unsere Atmung hat ihre Wurzeln im Pranayama. Pranayamas sind Atemtechniken des in vorchristlicher Zeit entstandenen Yoga. Diese Techniken finden wir auch in Qi Gong und anderen den fernöstlichen Kampfkünsten entsprungenen Philosophien. Auch die heutigen, modernen Atemschulen finden dort ihren Ursprung. Unsere Lunge ist für den Gasaustausch und für unsere Statik verantwortlich. Also ist die Qualität der Atmung wichtig für einen stabilen, aufrechten Körper und für die Versorgung unserer Organe, Muskeln und unseres Gehirns. Je nach Art der Atmung haben wir direkten Einfluss auf unser vegetatives Nervensystem. Die wichtigsten Nervenstränge haben einerseits die Aufgabe die Leistungsbereitschaft zu erhöhen, andererseits Entspannung zu ermöglichen. Physiologisch gesehen ist die Einatmung sympathikoton (Leistung) und die Ausatmung vagoton ( Entspannung). In der Vorbereitung auf Apnoetauchgänge atmen wir tief in den Bauch und doppelt so lange aus wie ein. Dadurch entsteht ein laminarer Atemluftstrom. Ein laminarer Luftstrom ist im Gegensatz zum turbolenten Luftstrom ruhig und tief. Dies sorgt für eine gute Durchblutung der Lunge und eine größere Zwerchfelltätigkeit. Im weiteren Verlauf stellt sich über den 10.Gehirnnerv Vagus eine Senkung der Pulsfrequenz ein, die zur Entspannung führt.
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